3. April 2014

In der Bürgerschaft gesprochen

Sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen wirksamer entgegentreten

Die Bremische Bürgerschaft sollte auf Antrag der CDU den Senat auffordern, eine Bundesratsinitiative zur Änderung von § 174 Abs. 1 Nr. 1 StGB dahingehend einzubringen, dass der Tatbestand des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen eindeutiger und klarer definiert wird.

Für Cindi Tuncel ist es selbstverständlich, dass man Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen durch Erwachsene bestmöglich schützen muss. „Dazu sollte es keine zwei Meinungen geben.  Aber Strafe schützt nicht per se  vor Taten“, meinte der Abgeordnete in der Debatte. Seiner Auffassung nach würde es wenig Sinn machen,  „auf der einen Seite nach der Verschärfung von Gesetzen zu rufen und auf der anderen Seite Beratungs- und Hilfseinrichtungen und Nottelefone finanziell nicht ausreichend auszustatten“.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Redebeitrag des Abgeordneten (im YouTube-Video) verfolgen möchten.


Gewalt und Straftaten gegen Kinder im Land Bremen

Die Abgeordneten diskutierten unter anderem die Anzahl der Straftaten gegen Kinder im Lande Bremen und den Umgang des Senats mit dieser Situation.

„Kinder müssen besonders geschützt werden“, meinte Cindi Tuchel in der Debatte. Prävention steht im  Zentrum des Handels. „Diese gibt es aber nicht zum Null-Tarif. Da muss der Senat mehr Finanzmittel bereitstellen. Besonders für Beratungseinrichtungen wie ‚Neue Wege‘, ‚Schattenriss‘ oder das ‚Bremer Jugendbüro‘.“

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den Redebeitrag des Abgeordneten (im YouTube-Video) verfolgen möchten.


 

Quelle der Audio- und Video-Mitschnitte: www.radioweser.tv