8. Juni 2013

Kinderarmut in Bremerhaven und Bremen

Foto: Bernd Wachtmeister / pixelio.de

Kinderarmut hat viele Gesichter. In der "Dritten Welt" überwiegt das Gesicht hungernder oder auf der Straße lebender Kinder.

In Deutschland nehmen die Fälle von verwahrlosten Kindern zu, aber überwiegend zeigt sich Kinderarmut in schlechter Ernährung, mangelnder Bildung, unzureichender ärztlicher Versorgung und eingeschränkten sozialen Beziehungen.

Kinderarmut in Europa hat viele Seiten und Ursachen. Hauptursache für Kinderarmut ist die Einkommensarmut der Eltern. Durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors und in Deutschland durch Hartz IV nimmt Armut immer mehr zu. Jedes dritte Kind im Land Bremen lebt in Armut, obwohl Deutschland ein sehr reiches Land ist.

Wenn wir die Kinderrechte im Grundgesetz verankern möchten, dann sollten wir uns auch damit beschäftigen, dass wir in Bremen 30 Prozent Kinder haben, die in Armut aufwachsen und die dieser Armut auch vollständig ausgeliefert sind. Dieser Umstand stellt eine hochgradige Benachteiligung dieser Kinder dar, die sich über deren gesamte Kindheit halten kann.

DIE LINKE hat eine Kleine Anfrage erarbeitet, mit der der Senat unter anderem darstellen soll, wie sich die Zahl von unter 15-jährigen in Bremen und Bremerhaven, die in SGB-II-Bedarfsgemeinschaften („Hartz-IV-Familien“) leben, von 2007 bis 2012 entwickelt hat und welche Informationen der Senat zur Gesamtzahl der Kinder in Bremen und Bremerhaven hat, die in Familien leben, deren Einkommen in etwa dem Hartz-IV-Satz entspricht.

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