21. September 2018

Badespaß für Alle - Teilhabe durch faire Eintrittspreise!

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Im bundesweiten Vergleich sind die Eintrittspreise der Bremer Frei- und Hallenbäder nicht günstig, wie ein aktueller Vergleich der Eintrittspreise (Tagesticket) in den 20 einwohnerstärksten deutschen Städten ergab. Die Eintrittspreise für Bremer Hallenbäder (4,70 Euro) sind leicht überdurchschnittlich (Durchschnitt: 4,55 Euro). Immerhin acht Städte haben mit Eintrittspreisen von vier Euro oder weniger deutlich günstigere Preise. Die Eintrittspreise für Bremer Freibäder (4,50 Euro) liegen ebenfalls etwas oberhalb des Durchschnitts (4,07 Euro). In elf Städten sind die Eintrittspreise ins Freibad mit vier Euro oder weniger deutlich günstiger als in Bremen.

Im Gegensatz zu den nur leicht überdurchschnittlichen „normalen“ Eintrittspreisen sind die vergünstigten Bremer Eintrittskarten außerordentlich teuer. Der vergünstigte Eintritt für Schüler*innen (ab 16 Jahre), Student*innen, Arbeitslose, ALG-II-Empfänger*innen und Schwerbehinderte kostet in Bremen fürs Hallenbad 4,20 Euro – das ist der zweitteuerste Eintrittspreis im Vergleich, 18 Städte haben niedrigere Eintrittspreise. Im Durchschnitt der 20 Städte kostet der vergünstigte Eintritt 3,06 Euro. Selbst die in Bremen nach Altersstufen gestaffelten Eintrittspreise für Kinder (1-11 Jahre) mit 3,20 Euro und Jugendliche (12-15 Jahre) mit 3,70 Euro liegen deutlich über dem durchschnittlichen vergünstigten Preis. In acht Städten liegt er bei 2,80 Euro oder niedriger.

Bei den Freibad-Eintrittspreisen ergibt sich das gleiche Bild: Ein vergünstigtes Tagesticket für Schüler*innen (ab 16 Jahre), Student*innen, Arbeitslose, ALG-II-Empfänger*innen und Schwerbehinderte ist ebenfalls der zweitteuerste Eintrittspreis im Vergleich. Auch die Bremer Eintrittspreise für Kinder liegen deutlich über dem Durchschnitt der vergünstigten Eintrittspreise, der bei 2,65 Euro liegt. Normalverdienende werden keine Probleme damit haben, die Eintrittspreise für Bremer Bäder zu zahlen. Für Schüler*innen sind die Schwimmbadpreise dagegen sehr teuer, wenn sie den Eintritt vom Taschengeld zahlen müssen.

Mit einem Antrag der Linksfraktion sollte die Bürgerschaft den Senat unter anderem beauftragen, in Zusammenarbeit mit der Leitung der Bremer Bäder GmbH eine deutliche Reduzierung der vergünstigten Eintrittspreise für Kinder, Jugendliche, Schüler*innen, Student*innen, Arbeitslose, ALG-II-Empfänger*innen und Schwerbehinderte nach folgenden Maßgaben zu bewirken.

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