Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Angriffskrieg Aserbaidschans und türkischer Söldner in Bergkarabach stoppen

Gestern griff die Armee des aserbaidschanischen Diktators Alijev armenische Stellungen in der Region Bergkarabach an. Seit Monaten äußert sich die türkische Regierung, engster Verbündeter von Alijev, äußerst aggressiv zu dieser Konfliktregion und hat Berichten zu Folge hunderte von der Türkei bezahlte salafistische Söldner aus Syrien eingeflogen, so wie zuvor bereits im Fall des Bürgerkriegslands Libyen.

Dazu Maja Tegeler, friedenspolitische Sprecherin: „Wir fordern einen sofortigen Waffenstillstand, der von der sog. Minsk-Gruppe der OSZE kontrolliert werden muss. Der Bergkarabach-Konflikt lässt sich nicht militärisch lösen, deshalb muss sich Deutschland für diplomatische Lösungen einsetzen. Meine Gedanken sind bei den Zivilist*innen in Armenien und den Betroffenen in der Karabachregion, die am allermeisten unter den erneuten Attacken und dem langjährigen Konflikt leiden.“

Cindi Tuncel, europapolitischer Sprecher, ergänzt: „Der Angriff reiht sich ein in bewaffnete Konflikte in Syrien, Libyen, Irak, in Provokationen vor den Küsten Griechenlands und Zyperns. Überall dort provoziert Erdogan, setzt völkerrechtswidrig die türkische Armee oder terroristische Söldner aus al-Kaida-nahen Zusammenhängen ein. Währenddessen bricht die türkische Wirtschaft immer stärker ein und innenpolitische Repressionen gegen Oppositionelle werden verstärkt. Die außenpolitischen Aggressionen von Erdogan können aber auch die meisten Menschen in der Türkei darüber nicht länger blenden. Die Europäische Union muss diese Attacken unmissverständlich verurteilen, endlich wirksame Sanktionen gegen das Regime in Ankara verhängen und alle Waffenexporte in die Türkei komplett verbieten.“